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Hallenturnier am 03.09.2011 in Maintal

Die Gruppe bestand aus insgesamt 5 Mannschaften, wobei der Gastgeber mit zwei Mannschaften an den Start ging. Im ersten Spiel trafen wir auf den TV Kirchzell. Die Mannschaft war in der abgelaufenen Saison Bezirksmeister geworden. Vielleicht war unser Team noch müde oder es lies sich von dem Titel blenden, denn bis unsere Jungs nach 10 Minuten auf Touren kamen, stand es bereits 5:0 für den Gegner. Mit zunehmender Spieldauer kamen wir besser ins Spiel, mussten uns aber dennoch mit einer 8:5 Niederlage zufrieden geben.

Im zweiten Spiel gegen die HSG Wettenberg war der TVL konzentriert, motiviert und heiß, die Schlappe aus der ersten Begegnung wett zu machen. Das Spiel fing auch optimal an, denn wir konnten mit 1:0 in Führung gehen. Der Gegner glich dann immer wieder aus. Auch eine zwei Minuten Strafe überstanden wir schadlos. Bis zum 4:4 war es immer wieder das Gleiche, wir legten vor und Bettenberg glich aus. Dann aber, leider änderte sich der Ablauf und nun ging unser Gegner in Führung und konnte sogar zwei Tore nacheinander erzielen. Unsere Mannschaft konnte zwar noch auf 5:6 verkürzen, aber zum Ausgleich reichte die Zeit dann nicht mehr aus.

Der dritte Gegner war dann die zweite Mannschaft des Gastgebers. Hier konnten wir alles Können und unsere Stärken ausspielen. Unsere Buben nahmen nun Fahrt auf und waren nicht mehr zu stoppen. Der Gegner wurde regelrecht überrollt und konnte froh sein, dass er nach dem Schlusspfiff nur 15:3 verloren hatte. Es waren schon sehr große Leistungsunterschiede beider Mannschaften zu sehen, die sich auch im Ergebnis zeigten, allerdings soll die Leistung dadurch nicht geschmälert werden.

Unser letztes Spiel bestritten wir dann gegen die erste Mannschaft der HSG Maintal. Schon vor Anpfiff waren die Gemüter sichtlich beunruhigt, denn der gleiche Schiedsrichter, der uns bereits gegen Wettenberg die Niederlage einbrachte, leitete auch diese Partie. Trotzdem gab unser Team noch einmal ALLES. Auch gab es sehr viele Parallelen zum zweiten Spiel. Der Gegner legte vor und wir glichen aus, oder umgekehrt. Keine Mannschaft konnte sich absetzen oder einen Vorsprung herausspielen. Mit Sicherheit hätten wir, unter der Leitung eines neutralen Referee, gewinnen können. So mussten wir uns am Spielende mit einem 8:8 zufrieden geben. Daraus resultierte dann der dritte Platz in diesem Turnier.

Heimturnier am 11.09.2011 in der Jahnhalle

Zum guten Abschluss der Trainings-Vorbereitung haben wir auch selbst noch ein kleines Turnier veranstaltet und konnten uns mit dem TV Amicitia Viernheim und der HSG Dreieich  über zwei starke Gegner freuen. Um auch alle unsere Spieler einsetzen zu können und auch Jedem die Chance zu geben, zu zeigen was er gelernt hat und was er kann, sind wir sowohl mit der C1 als auch der C2 angetreten. Die Spielzeit betrug 2 x 20 Minuten, also fast so viel, wie eine normale Rundenspielzeit (2x25min). Dem mussten auch alle Mannschaften Tribut zollen, denn es war für die Mannschaften doch sehr kräfteraubend.

Das „Eröffnungsspiel“ startete mit unserer 1. Garnitur gegen den direkten Nachbarn aus Viernheim. Durch eine sehr kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung konnten wir bis zur Halbzeitpause ein 12:8 Vorsprung herausspielen. In der zweiten Hälfte war das Spiel dann etwas ausgeglichener und die Amicitia fast gleichwertig, denn in dieser Spielzeit traf jedes Team 8 mal. Der Schiedsrichter, Achim Nieter, hatte keine Probleme die Partie zu leiten und so stand es am Schluss verdient 20:16 für uns.

In der zweiten Begegnung trafen Lampertheim 2 und die HSG Dreieich aufeinander. Wer hier glaubte, dass der Spielausgang eine klare Sache wäre, hatte sich getäuscht. In der ersten Halbzeit konnten wir noch sehr gut mithalten und haben uns tapfer geschlagen, so dass es in der Halbzeit nur 8:10 für die HSG. Trotz allem Aufbäumen in der zweiten Halbzeit, lies der Gegner uns keine Chance und überfuhr uns regelrecht. Auch die Unterstützung von Spielern aus der ersten Garnitur, gab es eine Klatsche. Während Dreieich in dieser Phase des Spiels 21 Tore erzielte, gelangen uns nur 6 Stück. Dementsprechend klar war auch das Endergebnis mit 31:14 ausgefallen. Auch in diesem Spiel konnte Schiri Achim Nieter durch eine sehr souveräne Leistung glänzen.

Nach einer kurzen Pause standen sich in der dritten Begegnung der TV Viernheim und die HSG Dreieich gegenüber. In diesem Spiel zeigte sich sehr rasch, wer das Zepter in der Hand hatte. Vielleicht auch gestützt von der Tatsache, dass Viernheim ohne eigentlichen Auswechselspieler antrat (wobei der zweite Torwart zeitweilig als Feldspieler dann eingesetzt wurde) merkte man hier auch schon die lange Spieldauer. Die HSG konnte auf einen großen und guten Mannschaftskader zurückgreifen und hatte auch nach einer 15:7 Führung in der Halbzeit keine Mühe das Spiel mit 25:15 klar zu gewinnen. In diesem Spiel gab Dimitri Wildt, als Schiedsrichter den ersten Beweis seines Könnens ab und knüpfte nahtlos an die Leistungen seines Vorgängers an.

Das darauf folgende Spiel war nun eine rein interne Angelegenheit von uns. Für die Trainer Jürgen Held sowie die zur Hilfe geeilten „Gasttrainer“ Antje Gaebler und Martina Deissler, war das kein leichtes Spiel, denn man sieht die Mannschaft in sich geschlossen als die C-Jugend an.

Es mussten zwar, um den Satzungen des HHV gerecht zu werden, 6 Spieler aus den 17 zur Verfügung stehenden Jungs für die Bezirksoberliga verbindlich angegeben werden. Dennoch hat jeder die gleiche Chance durch Leistung den Sprung nach „oben“ zu schaffen. Natürlich haben die Trainer auch hier noch den Vorteil die übrigen Jugendlichen in beiden Mannschaften einsetzen zu können. Die zweite Mannschaft spielt in der kommenden Runde in der Bezirksliga.

In diesem Spiel wollte die zweite Garnitur bewusst Kräfte sparen, denn man musste gleich danach wieder antreten. Wen wundert es dann, wenn das Spiel 35:6  (Halbzeit 17:4) für die BOL-Truppe endete. Die Laune war trotzdem ungetrübt, genauso wie im Training.

Für die letzten beiden Spiele waren sich die Trainer und Betreuer einig, die Spielzeit um insgesamt 10 Minuten zu kürzen, denn es war, neben den tropischen Temperaturen in der Halle, auch für alle Akteure ein Kraftakt.

Im vorletzten Spiel standen sich dann der TVL2 und Viernheim gegenüber. Die Jungs waren schon alle zu bedauern, denn die Schwere der Beine und Arme stand ihnen teilweise ins Gesicht geschrieben. Vielleicht war es auch ein kleiner Nachteil, dass unsere Spieler teilweise der ersten und zweiten Mannschaft zur Verfügung standen, denn in diesem Spiel hatten wir fast nichts mehr entgegen zu setzen. Nach einem Rückstand in der Halbzeit von 4:12 konnte der Referee Dimitri Wildt die Buben nur noch mit dem Schlusspfiff erlösen, auch wenn das Spiel 7:19 verloren ging.

Zum Abschluss fand noch die Partie TVL1 gegen die HSG Dreieich statt. Klar war auch, wer dieses Spiel gewinnt ist Turniersieger. Mit dieser Gewissheit gingen die Akteure beider Vereine entsprechend motiviert in die Begegnung. In einem sehr spannenden und teilweise kampfbetonten Spiel konnten wir uns mit einem leichten Vorsprung von 11:9 in die Halbzeit begeben. Dies verspürte auch der Schiedsrichter, denn er musste gelbe Karten, 2 Minuten Strafen und einige 7 Meter geben. Hier war „richtig viel“ zu tun; dagegen waren die anderen Spiele „wie Urlaub“. Wir wussten, das Spiel ist auf keinen Fall in trockenen Tüchern, denn dafür war der Gegner zu stark und gleichwertig. Die zweite Halbzeit unterschied sich nicht groß von den ersten 15 Minuten, nur das Blatt wandelte sich zu Gunsten von Dreieich. Unser Gegner steckte das „Marathon-Turnier“ besser weg als wir, erschien in manchen Situationen noch etwas frischer und konnte so das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden und siegte glücklich mit 18:16 Toren.

Achim Nieter übernahm dann noch die Siegerehrung, in der umgekehrten Reihenfolge der Platzierung. Als guter Gastgeber kamen wir auf den Vierten und Zweiten Platz, Viernheim wurde Dritter und Dreieich Erster. Den Schlussworten darf ich mich anschließen und bedanke mich noch mal bei dallen Spielern, Trainern und Betreuern.

Ein weiteres Dankeschön für den Besuch in unserer Jahnhalle, den Schiedsrichtern für die hervorragenden Leistungen und den Zeitnehmern, die ohne störende Vorkenntnisse perfekt die nagelneue Anzeige bedienten. Außerdem noch vielen Dank an die Eltern und jeden Anderen, der uns in irgeneiner Weise unterstützt hat, ohne Euch wäre das Turnier nicht möglich gewesen.